Die Alten Herren, genauer gesagt 14 von 42(!), unternahmen bereits am 21. bis 23. September ihren Jahresausflug. Unter der Führung ihres Abteilungsleiters Mörser Müller traf man sich am Freitagmorgen, um mit zwei Kleinbussen zunächst zum Frühstücksbrunch ins Gasthaus „Hegaublick“  nach Engen zu fahren (https://www.hegaublick.de).

Nach kräftiger Stärkung, bei der dann auch das eine oder andere Kaltgetränk auf der schönen Sonnenterrasse nicht fehlen durfte, ging es weiter nach Friedrichshafen, wo im Hangar der Zeppelin-Werft beim Flugplatz an einer äußerst interessante Führung teilgenommen wurde (https://zeppelin-nt.de). Viele technische Dinge über alte und neue Zeppeline wurden erläutert. Erschöpft von der ca. einstündigen Führung konnte man sich auf der Terrasse der hauseigenen Gaststätte wieder ausgiebig stärken, bevor es zum Zimmerbezug ins Hotel „Adler“ nach FN-Ailingen ging. Leider gab es dort keine dazugehörige Gaststätte (nur einen Getränkeautomaten mit furchtbarem Bier).

Zu Fuß ging es dann ins Gasthaus „Traube“ zum Abendessen (www.traube-ailingen.de ). Die kroatischen Spezialitäten waren köstlich und auch der danach zur Verdauung erforderliche Slibowitz fand in mehreren Runden guten Anklang (außer beim ältesten Teilnehmer und Apfelsafttrinker). Gut gesättigt ging es dann spätnachts wieder zu Fuß ins Hotel, wo mangels Bar bei heimischen Getränken im Zimmer 203 bei zwei Brüdern aus Schmitzingen auf deren Balkon der Tag ausklang. Dies wiederum veranlasste den einen oder anderen Bewohner auf der anderen Straßenseite zu lautstarkem Protest, der jedoch wenig Beachtung fand.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Wanderns. Von Friedrichshafen ging es per Kleinbus nach Bregenz, wo die moderne Bergbahn nur von zwei Kameraden zum Aufstieg auf den „Pfänder“ genutzt wurde. Der Rest bezwang die rund 600 sehr steilen Höhenmeter auf 1.062 m zu Fuß in 1 ½ bis 2 Stunden, was in der Folge auf der Sonnenterrasse mit einer Vielzahl von Hopfenkaltschalen kräftig gefeiert wurde. Einige Unentwegte schafften es dennoch, nicht nur den Gipfel zu erklimmen, sondern auch wieder zu Fuß abzusteigen, während andere dann doch lieber die Bahn nahmen, teilweise auch ohne Fahrkarte.

Bevor es wieder nach Friedrichshafen zurückging trafen sich alle wie abgesprochen zufällig bei einem Chinesen in der Stadt in dessen Gartenwirtschaft, der wohl noch nie so viel Hefeweizen in so kurzer Zeit serviert haben dürfte.

Das Abendessen wurde dann beim „Klosterwirt“ in Friedrichshafen eingenommen (www.zumklosterwirt-friedrichshafen.de ). 99% der Teilnehmer erfreuten sich an tollen Speisen, nur einem war das Medium-Steak zu durchgebraten. Die Reklamation hatte allerdings keinen Erfolg, weil er es bereits vollständig verzehrt hatte.

Zum Tagesabschluss traf man sich bei heimischen Getränken wieder auf dem Balkon von Zimmer 203, wo besonders einer viel nachdachte und sich dann nicht nur den Tag nochmals durch den Kopf gehen ließ.

Am Sonntag ging es nach Frühstück und Auschecken nach Uhldingen-Mühlhofen ins dortige Auto&Traktor-Museum (https://auto-und-traktor-museum.de/ ), ein wirklich lohnenswertes und kurzweiliges Ziel. Die rund zweistündige Besichtigung führte dann wieder zu reichlich Hunger und Durst; beides konnte ausgiebig in der dortigen Gartenwirtschaft bekämpft werden.

Nach der Rückkehr erwartete uns im Vereinsheim Klaus Werner mit einem zünftigen Weißwurstvesper, das nach langer Fahrt gerne angenommen wurde. Erschöpft von den Eindrücken der vergangenen drei Tage ließ man den Sonntag gemütlich ausklingen.

Die Teilnehmer bedanken sich herzlich bei den Organisatoren Klaus Werner, Rudi Falk und Silly Silbereis sowie bei den Fahrern Rudi Falk und Jürgen Rehm und Sponsor Klaus Werner.

Foto folgt.